Die Rahmenvereinbarung beschreibt die Zusammenarbeit zwischen dem Land Niedersachsen und dem Landesverband der Volkshochschulen Niedersachsen e. V. im Rahmen öffentlicher Ganztagsschulen. Sie legt Grundsätze für die Kooperation bei außerunterrichtlichen Angeboten fest.

Hervorgehoben wird die Entwicklung von Ganztagsschulen zu Lern- und Lebensorten, die ihr Bildungsangebot durch außerschulische Partnerinnen und Partner erweitern. Damit werden soziale, kulturelle und lebensweltbezogene Lernräume für Kinder und Jugendliche gestärkt.

Die Zusammenarbeit mit außerschulischen Partnern wird als Beitrag zu einer qualitätsorientierten Ganztagsschule beschrieben. Die Volkshochschulen bringen dabei ihre pädagogischen Kompetenzen ein und unterstützen chancengerechte Bildungsangebote für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene.

Mai 2026

 

Die Leitungstagung 2026 in Göttingen stellte die Rolle der Volkshochschulen als soziale Orte, Bildungsorte und Orte demokratischer Verständigung in den Mittelpunkt. Im Fokus standen Fragen des gesellschaftlichen Zusammenhalts, der Resilienz und der Verantwortung der Volkshochschulen im kommunalen Raum.

Zum Auftakt wurde die Bedeutung der Volkshochschulen für Teilhabe und Begegnung hervorgehoben. Das Leitthema „vhs vor Ort: Soziale Orte mit Resilienzfunktion“ verdeutlichte ihre Funktion als Orte des Austauschs, der Orientierung und der Mitgestaltung.

Ein fachlicher Schwerpunkt lag auf der Bedeutung sozialer Orte für Vertrauen, Mitgestaltung und demokratische Stabilität. Deutlich wurde, dass Volkshochschulen Teil der sozialen und demokratischen Infrastruktur in den Kommunen sind.

Am zweiten Tag standen hybride Bedrohungen, Desinformation und Medienkompetenz im Mittelpunkt. Die Beiträge unterstrichen die Bedeutung verlässlicher Bildungsorte, die Orientierung geben, Dialog ermöglichen und Urteilskraft stärken.

Der Besuch des Forum Wissen der Universität Göttingen setzte einen ergänzenden Akzent und bot Impulse für Wissenschaftskommunikation und Bildungsarbeit vor Ort.

Mai 2026

 

Das vhsFORUM in der kvhs Helmstedt befasste sich mit den Folgen des demografischen Wandels für Volkshochschulen und ihren Bildungsauftrag in der Kommune. Im Mittelpunkt stand die Frage, wie sich veränderte Altersbilder und die wachsende Bedeutung von Bildung und sozialer Teilhabe auf die Angebotsentwicklung auswirken.

Deutlich wurde, dass Altern heute vielfältiger, aktiver und individueller verstanden wird. Zugleich gewinnen non-formale Bildungsangebote mit sozialem und emotionalem Charakter an Bedeutung.

Vor diesem Hintergrund wurden Potenziale einer alternden Gesellschaft für Volkshochschulen, Erwartungen der „neuen Alten“ sowie strategische Fragen der Programmplanung in den Blick genommen.

Januar 2026

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