Wir sind zutiefst erschüttert und traurig über den Tod unserer Ehrenpräsidentin Prof. Dr. Rita Süssmuth.

Über mehr als 35 Jahre hinweg war sie dem Deutschen Volkshochschul-Verband in besonderer Weise verbunden und hat sich bis zuletzt mit großem Engagement an der Seite der Volkshochschulen für die Stärkung der öffentlich geförderten Weiterbildung eingesetzt. Mit ihrer Klarheit, Überzeugungskraft und Herzlichkeit war sie eine herausragende Fürsprecherin der Volkshochschulidee.

Mit ihrem Tod verliert die vhs-Familie eine beherzte Unterstützerin, und unser Land eine seiner engagiertesten Politikerinnen.

Unsere Gedanken sind bei ihrer Familie und ihren Angehörigen.

Foto: DVV/ Christian Meyer, Weimar

 

Programmplanende der niedersächsischen Volkshochschulen trafen sich in der vhs Rotenburg, um die Rolle von Bildungseinrichtungen in der digitalen Meinungsbildung zu diskutieren.

Prof. Dr. em. Roland Czada von der Universität Osnabrück betonte, dass Volkshochschulen soziale Medien aktiv nutzen sollten, um politische Information und gesellschaftliche Debatten zu fördern. Soziale Medien bergen Chancen für demokratische Beteiligung, bergen aber auch Risiken wie Polarisierung und Vereinfachung komplexer Themen. Bildungseinrichtungen sollen Räume für freie, argumentativ geprägte Kommunikation schaffen und kritische Medienkompetenz fördern.

Die Fachkonferenz zeigte: Politische Bildung muss sich den digitalen Realitäten stellen – Volkshochschulen spielen dabei eine zentrale Rolle als Orte von Aufklärung, Dialog und demokratischer Teilhabe.

Hinweis: Das Bild wurde mit KI generiert.

 

Der Landesverband startete 2025 erstmals eine Workshopreihe zur Qualifizierung im Umgang mit Künstlicher Intelligenz. Ziel war es, Volkshochschulen praxisnah dabei zu unterstützen, KI sowohl in der Bildungsarbeit als auch in internen Arbeitsprozessen sinnvoll einzusetzen und strategisch zu reflektieren.

Die Reihe umfasste mehrere ein- bis zweitägige Workshops:

  • Generative KI für Fach- und Führungskräfte: Einordnung von KI-Entwicklungen, strategische Standortbestimmung und die Rolle von Führung im digitalen Wandel.

  • KI für Förder- und Projektanträge: Einsatz von KI bei Analyse, Konzeption und Finanzplanung unter Berücksichtigung rechtlicher Rahmenbedingungen.

  • Arbeitsprozesse in der Verwaltung mit KI optimieren: Effizienzsteigerung durch Automatisierung und Entlastung von administrativen Aufgaben.

  • Öffentlichkeitsarbeit mit KI: Nutzung von KI-Tools für Pressearbeit und Social Media sowie rechtliche Aspekte.

Insgesamt stärkte die Qualifizierungsreihe die KI-Kompetenz der Volkshochschulen und unterstützte sie dabei, den digitalen Wandel aktiv und zukunftsorientiert zu gestalten.

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